Erhöhung der Sofortabschreibungsgrenze für GWG

Der Bundestag hat gestern (27.4.2017), gegen 11.30 Uhr, das „Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ beschlossen. Sozusagen „eingeschmuggelt“ wurde die Erhöhung der Sofortabschreibungsgrenze für GWG (von bislang 410 €) auf 800 €. Zudem ist die Wertuntergrenze bei Sammelposten (von derzeit 150 €) auf 250 € angehoben worden. Damit hat der Gesetzgeber wieder einmal eine Neuregelung mit ursprünglich anderer Ausrichtung (hier: Einschränkung der steuerlichen Abzugsmöglichkeit für Lizenzaufwendungen) in ein sog. Omnibus-Gesetz umfunktioniert. Dieses Mal handelt es sich aus Sicht der Bilanzierenden um einen willkommenen „Mitreisenden“. Dieser wirkt steuerlich entlastend auf die nach dem 31.12.2017 angeschafften Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die selbstständig nutzbar und beweglich sind (z.B. Büro- und Geschäftsausstattung).
Übrigens: Bereits durch das am 30.3.2017 beschlossene „Zweite Bürokratieentlastungsgesetz“ wurde die Grenze für GWG-Aufzeichnungspflichten ab 2018 von 150 € auf 250 € angehoben.

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