WIB Kaminabend 2018

Der Kaminabend anlässlich der ReWeCo und dem Kongress des BVBC wird traditionell vom wissenschaftlichem Institut (WIB) gestaltet. In diesem Jahr stand die Umsatzsteuer International – Vergleich Frankreich – Deutschland und Schweiz – im Fokus.
Der Austausch von Dienstleistungen sind wichtige Bestandteile unternehmerischen Handelns. Fachkräfte im Rechnungswesen müssen sich bei der Beurteilung umsatzsteuerrechtlicher Sachverhalte genau mit den jeweiligen Besonderheiten der Länder auskennen, mit denen sie in geschäftlichen Beziehungen stehen. Drei Länderexperten veranschaulichten an diesem Abend anhand von Praxisbeispielen, worauf Sie achten sollten und welche Vorbereitungen sie treffen können.
Schwerpunktthemen: • Grenzüberschreitende Lieferungen und sonstige Leistungen • Fälle der Steuerschuldumkehr / Reverse-Charge • Registrierungspflichten • Steuerschuldnerschaft in der EU und Besonderheiten in der Schweiz Rechtliche Besonderheiten in der Schweiz.

Die Experten stellten grundsätzliche und ausgewählte Problemstellungen jeweils anhand von Beispielen aus Sicht der EU, Frankreichs und Deutschlands vor. Dabei ging es auch um Besonderheiten der Geschäftsbeziehungen zwischen der EU und Drittländern, wobei der Fokus auf der Schweiz liegt. Diese Themen standen im Mittelpunkt:
• Steuerpflicht ausländischer Unternehmer in der Schweiz • Fälle des Reverse-Charge-Verfahrens • Vorsteuervergütung in der Schweiz.
Mit dem Mehrwertsteuer-Aktionsplan 2016 hat die EU-Kommission mit dem Mehrwertsteuer Aktionsplan einen Entwurf zu weitreichenden Reform des EU-Mehrwertsteuersystems vorgelegt. Die zugrundeliegenden Überlegungen dahinter stellten die Steuerexperten dar und diskutieren dabei insbesondere folgende Themenschwerpunkte:

  • ob und wie ggf. das Bestimmungslandprinzip verwirklicht werden kann,
  • ob auch im Fall der grenzüberschreitenden Lieferungen das Reverse-Charge-Verfahren erweitert und ggf. neu eingeführt werden soll oder
  • welche anderen Maßnahmen der Vereinfachung der Besteuerung dienen können und eingeführt werden sollen.http://www.bvbc-wib.de/