{"id":2966,"date":"2018-11-15T13:01:22","date_gmt":"2018-11-15T12:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/emaa.de\/?p=2966"},"modified":"2018-11-15T13:09:50","modified_gmt":"2018-11-15T12:09:50","slug":"fortbildungsstufen-mit-geschuetzte-namen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/emaa.de\/?p=2966","title":{"rendered":"Fortbildungsstufen mit gesch\u00fctzte Namen?"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Die Duale Berufsausbildung muss konsequent auf die Anforderungen von morgen und \u00fcbermorgen ausgerichtet werden. Nur so kann langfristig der Bedarf an Fachkr\u00e4ften in Deutschland gedeckt werden. <\/strong><\/h2>\n<h5><strong>Das forderten bereits Anfang 2018 die deutschen Bildungsmedienverlage, vertreten durch den Verband Bildungsmedien e. V., in einem neuen Positionspapier.<br \/>\n<\/strong><\/h5>\n<p>Nun will die Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) die Berufsausbildung umkrempeln und unter anderem, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, eine Mindest-Ausbildungsverg\u00fctung einf\u00fchren. Auszubildende sollen ihrer Ansicht nach k\u00fcnftig \u00fcberall in Deutschland und in allen Berufen im ersten Lehrjahr mindestens 504 Euro im Monat verdienen. Bei SPD, Linken und dem Deutschen Gewerkschaftsbund stie\u00df der Vorsto\u00df auf Kritik: Die Mindestverg\u00fctung sei nicht angemessen und zu niedrig.<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00fctze Namen f\u00fcr Fortbildungsstufen<br \/>\n<\/strong>Au\u00dferdem schlug Karliczek vor, den drei geplanten Fortbildungsstufen gesch\u00fctzte Namen zu geben, n\u00e4mlich \u201eBerufsspezialistin, Berufsbachelor und Berufsmaster\u201c. Damit werde der \u201eBerufsbezug\u201c deutlich, gleichzeitig unterstrichen die Namen \u201eGleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung\u201c.<\/p>\n<p><strong>2 Millionen Euro f\u00fcr bessere berufliche Bildung<br \/>\n<\/strong>Mit einem bundesweiten Ideenwettbewerb sollen zudem neue Konzepte f\u00fcr eine bessere berufliche Bildung entwickelt werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestags nahm nach Angaben der Unionsfraktion zwei Millionen Euro f\u00fcr den Start des Programms in den Etat f\u00fcr 2019 auf. Die Fraktion hatte den Wettbewerb angesto\u00dfen. \u201eWir wollen zeigen, wie moderne Fachkr\u00e4fteausbildung gelingen kann, wenn Jobcenter, Berufsschulen und Unternehmen mit Forschungseinrichtungen, Hochschulen und auch internationalen Partnern zielgerichtet zusammenarbeiten und attraktive Bildungsangebote entwickeln, die auch den Umgang mit neuen Technologien beinhalten\u201c, sagte der bildungspolitische Sprecher Albert Rupprecht der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p><strong>Attraktivere Ausbildungsangebote<br \/>\n<\/strong>Bei dem Wettbewerb soll es darum gehen, den Einstieg in eine Ausbildung zu erleichtern sowie Angebote zu schaffen, die einer Hochschulausbildung gleichwertig sind und auf dem Arbeitsmarkt besser akzeptiert werden. Sp\u00e4ter sollen 15 regionale Kooperationen \u00fcber vier Jahre mit zusammen rund 150 Millionen Euro gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p><strong>Nur ein neuer Ausbildungsberuf in f\u00fcnf Jahren<br \/>\n<\/strong>In Deutschland ist<a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/personal\/hr-management\/digitalisierung-veraendert-ausbildung-und-ausbildungsberufe_80_370630.html\"> trotz neuer Anforderungen durch die wachsende Digitalisierung <\/a>in den vergangenen f\u00fcnf Jahren nur ein neuer Ausbildungsberuf entstanden. 2018 sei der Beruf des Kaufmanns im E-Commerce geschaffen worden, geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In 72 Berufen wurden die Ausbildungsordnungen demnach modernisiert. Zw\u00f6lf weitere duale Berufe seien in der \u201eErarbeitungsphase\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Duale Berufsausbildung muss konsequent auf die Anforderungen von morgen und \u00fcbermorgen ausgerichtet werden. Nur so kann langfristig der Bedarf an Fachkr\u00e4ften in Deutschland gedeckt werden. Das forderten bereits Anfang 2018 die deutschen Bildungsmedienverlage, vertreten durch den Verband Bildungsmedien e. V., in einem neuen Positionspapier. 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